Ziel des Projekts ‚Erwachsenenbildung im Grenzraum Österreich – Ungarn – Slowakei‘ war die Recherche und Dokumentation der ‚Erwachsenenbildungslandschaft‘ im österreichisch-ungarisch-slowakischen Grenzraum.

In die Erhebung einbezogen wurde nur eine Auswahl der in der jeweiligen Grenzregion arbeitenden Erwachsenenbildungseinrichtungen: In Westungarn wurden nur jene 96 Einrichtungen kontaktiert, die über eine staatliche Akkreditierung verfügen. In der Westslowakei diente das staatliche Verzeichnis der Bildungseinrichtungen aus dem Jahr 2006 als Grundgesamtheit.


1. Arbeitstreffen (8. bis 10. Oktober 2006, Eisenstadt)

 

Die ausgewählten Erwachsenenbildungseinrichtungen wurden mit Hilfe eines von den Projektpartnern entwickelten Fragebogens interviewt. Der Lehrstuhl für Andragogik an der Berzsenyi Dániel Hochschule (Szombathely, Ungarn) und der Lehrstuhl für Andragogik an der Comenius Universität Bratislava (Slowakei) haben jeweils mehrere Studierende an der Erhebung beteiligt.

Während im Burgenland (Österreich) fast alle kontaktierten Einrichtungen für eine Beteiligung am Projekt gewonnen werden konnten, waren es in Westungarn nur etwas mehr als die Hälfte und in der Westslowakei gar nur ein Achtel.


2. Arbeitstreffen (15. bis 17. April 2007, Bratislava)

 

Die insgesamt mehr als 110 Interviews wurden anschließend ausgewertet und zu ‚Steckbriefen‘ einzelner Erwachsenenbildungseinrichtungen zusammengefasst. Die Übersetzung und Veröffentlichung dieser Beschreibungen in einem Handbuch (-> Produkte) und auf dieser homepage (-> Datenbank) erfüllt zweierlei Zwecke: Zum einen soll für Lernende eine Informationsquelle über Weiterbildungsmöglichkeiten nicht nur in der jeweils eigenen Region sondern auch im benachbarten Ausland zur Verfügung gestellt werden. Zum anderen soll Institutionen der Erwachsenenbildung die Kontaktaufnahme mit Einrichtungen, die eine ähnliche inhaltlicher Schwerpunktsetzung aufweisen, erleichtert werden.